Tomas Hoke

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Artist Statement

Zu meinem Leben mit der Kunst kann ich eigentlich keinen Anfang festmachen, da das Aufwachsen in einem Haus das von der Kunst bestimmt war, ein natürlicher Zustand zu sein schien. Die Ateliers und Werkstätten waren im Haus. Das Mitarbeiten in den Werkstätten ab dem zwölften Lebensjahr war selbstverständlich. Die Arbeit in der Lithografie- und in den Emailwerkstätten war oft bis an den Rand der Erschöpfung anstrengend. Erst viel später erkannte ich, dass die Prägung dieser Zeit es mir schwer machte den Betrieb an der Akademie ernst zu nehmen. Das Studium an der Angewandten (Metallgestaltung) war letzten Endes frustrierend; Vorlesungen bei Bazon Brock und Peter Weibel brachten mich aber auf einen neuen Weg, der oszillierend zwischen Praxis und Theorie bis heute mein künstlerisches Leben bestimmt. Wie weit die Transformationen von einmal Erkanntem in den verschiedenen Medien ihren Niederschlag finden, oder ob das Entwickeln mehr einer permanenten Metamorphose gleicht, kann ich heute nicht sagen. Ich kann auch nicht sagen, wie sich Gedanken materialisieren indem sie sich auf einem Blatt oder in etwas Anderem niederschlagen; ich kann nur über den Zustand berichten in den ich gerate: Es ist eine Art Versenkung, fast kontemplativ zu nennen und doch hellwach und entscheidungsfähig. Es geht immer ums Ganze, Universelle. Im Mikro- wie im Makrokosmos, von der Bleistiftspitze bis zum raumgreifenden Objekt.

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