Gabriele Kutschera

Webseite: https://www.atelier-kutschera.com/ Ordentliches Mitglied seit 1977

Artist Statement

Das in Beziehung - treten des einzelnen Individuums mit seiner Umwelt erfolgt, abgesehen von Gestik und Sprache, durch sein Tun. // Der/die Gestalter*in bedient sich eines Mediums oder Materials um sein Innen mit dem Außen zu verknüpfen, manifest und somit kommunizierbar zu machen, - in Beziehung zu treten. // Mein Medium ist die Schmiedetechnik. // Dieses Tun thematisiert und transportiert für mich per se die Grundvoraussetzungen für das – in Beziehung-treten. // Durch rhythmisches Weichmachen (sich öffnen) und Härten (sich abgrenzen) wird Form gewonnen. // Die Form entsteht nicht durch Hinzufügen oder Abtragen von Material sondern erfolgt durch Umwandlung, „Querschnittveränderung„. Das Gelingen der Form, mit der Beziehung hergestellt werden soll, mit der ich mein Innen mit dem Außen verknüpfe, ist abhängig von der Wahl des Materials und vom Einhalten des rechten Rhythmus. Tatsache ist, dass Material und Handwerkstechnik (= Tun) mir die rechte Weise vorgeben, sich mein Tun also entlang einer immanenten Linie bewegt. Formfindung = Wesensbildung = Charakterbildung erfolgt durch Weichmachen und Härten, Sich – öffnen und Abgrenzen, Aus- und Einatmen unter Einhaltung des rechten Rhythmus. // Die Übereinstimmung von innerem Erkennen und äußerem Tun erscheint mir in keinem anderen Medium so augenfällig. Es geht mir also in meiner künstlerischen Arbeit nicht um die Erfindung von Formen sondern vielmehr um das Sichtbarmachen dieser Übereinstimmung. Überlegungen über die Entstehung von Form und das Wesen von Materie und Tun stehen in Bezug zu einander.
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