Franka Lechner

Webseite: //www.frankalechner.com/ Ordentliches Mitglied seit 1976

Artist Statement

WEBEN // Die Grenzen zwischen den verschiedenen Medien der Kunst sind fließend geworden: „Alles ist möglich“. Innerhalb dieser Pluralität sehe ich das Weben als „uraltes Instrument, das neu gespielt werden kann“. In meiner eigenen Position als webende Künstlerin empfinde ich das Weben vor allem energetischen, ordnenden, strukturierenden Prozess mit meditativem Charakter: der Faktor Zeit spielt eine große Rolle, nicht nur im technischen Ablauf des Webens, sondern auch im Bewusstsein des Künstlers. Es geht also nicht nur um Bilder, Strukturen, Farben und formale Probleme, sondern auch um Raumvorstellungen besonderer Art, die Raum und Zeit in Zusammenhang bringen. // MALEN // Die Arbeiten auf Papier, die keine Entwürfe für Bildteppiche sind, sind meist vielschichtig bearbeitete „Botschaften“; meist Collagen aus Schriften, Lyrik, Zeitungsausschnitten, Notenpapierfragmenten, Japanpapier übereinander und aneinandergeklebt, immer wieder überzeichnet und übermalt, bis sie ein dichtes und doch transparentes Stadium erreicht haben. Koordinatensysteme, Zahlen, Schrift, Noten haben mich immer interessiert; in ihnen sind die Themen „Zeit“ und „Raum“ enthalten, wie zum Beispiel in einem alten Logbuch, das sich in vielen Collagen als Zeitreise-Raster wiederfindet. Beobachtungen, Assoziationen, Erlebnisse, Träume und Zustände werden analog bruchstückhaft zusammengefügt, auseinandergenommen, übereinandergeschichtet und eingebettet in ein Zusammenspiel von malerischen, skripturalen, musikalischen und graphischen Elementen. Die entstehenden Bilder entsprechen für mich einer Arbeit mit bewussten und unbewussten Inhalten, die entdeckt und verschlüsselt werden. // LYRIK // Aktuelles Buch, 2022, edition pen LÖCKER: "Wortgewebt. Gesammelte Gedichte".
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